Dr. Sennewald Medizintechnik GmbH

Hyperthermie

„Heat is on in Oncology“ – unter diesem Motto wird die Forschung und klinische Anwendung der Wärmetherapie zurzeit mit großer Dynamik vorangetrieben. Galt sie vor einigen Jahren noch als zweifelhafter Therapieansatz mit unbewiesener Wirkung, arbeiten inzwischen zahlreiche renommierte Universitätskliniken mit diesem technisch hoch komplizierten Verfahren zur Krebsbekämpfung. Ein Verfahren, das – und das ist wichtig – nur in Kombination mit den Standardtherapien mehr Leben retten und verlängern kann als jedes neu entwickelte Medikament der letzten Jahre.
Die hochfrequenz-induzierte Hyperthermie kann die Überlebensraten von Krebspatienten signifikant erhöhen. In Phase-III-Studien, bei denen die Hyperthermie mit einer Strahlentherapie kombiniert wurde, verbesserte die Hyperthermie die Zwei-Jahres-Ergebnisse der lokalen Tumorkontrolle bei Hochrisiko-Sarkomen von 12% auf 37%, beim Melanom von 28% auf 46%; die vollständigen Remissionen beim Brustkrebs-Rezidiv von 38% auf 60%; die Zwei-Jahres-Überlebensrate beim Glioblastom von 15% auf 31% und die vollständige Remission beim fortgeschrittenen Zervixkarzinom von 57% auf 83%, verglichen mit alleiniger Radio- bzw. Chemotherapie.

Therapeutische Gewinne durch die Hyperthermie

Zusammenfasst ergeben klinische Studien und Erfahrungen die folgenden therapeutischen Gewinne durch die Hyperthermie:

  • Verbesserung der Überlebensraten
  • Verbesserung der lokalen Tumorkontrolle und der Dauer der lokalen Tumorkontrolle
  • gesteigerte Remissionsraten
  • verringerte Morbidität
  • direkte Zerstörung der Tumorzellen
  • verbesserte Palliation und Beständigkeit dieses Effekts
  • verbesserte Lebensqualität
  • erhöhte Effektivität anderer Therapieformen ohne Steigerung der Toxizität
  • Verbesserung der Tumoroxigenierung zur Effizienzsteigerung der Strahlentherapie
  • Zerstörung von Hitze-sensitiven und strahlenresistenten Zellen
  • Verbesserung der Ansprechraten auf Zytostatika
  • spezifische Aktivierung des Immunsystems
  • Vergrößerung des therapierbaren Bereichs von Tumoren in Größe und Status
  • Erhöhung der Aufnahme von Zytostatika in die Zellen
  • synergistische Interaktion mit Zytostatika
  • Zerstörung Chemotherapie-resistenter Zellen
  • Aktivator für Gen-Therapien
  • Reduktion der Tumorgröße um die Resektion zu ermöglichen und/oder sicherer zu gestalten
  • verringerte Entstellung durch chirurgische Tumorresektion
  • Verbesserung der funktionellen Ergebnisse nach Chirurgie
  • Verbesserung der Effektivität bei wiederholter Strahlentherapie
  • Verbesserung der Ergebnisse bei der Kombination mit Strahlentherapie und Chemotherapie (Thermo-Radio-Chemo-Therapie)

Weitere Informationen www.atzelsbergerkreis.de