Dr. Sennewald Medizintechnik GmbH

Regionale Tiefenhyperthermie

Mit Hilfe der regionalen Tiefenhyperthermie werden tieferliegende Tumore oder ausgedehnte Tumorareale in Kombination mit Strahlen-, Chemo- oder Radiochemotherapie behandelt. Dazu gehören beispielsweise Hochrisiko-Weichteilsarkome, Gebärmutterhalskrebs oder Bauchspeicheldrüsenkrebs.

Bei der regionalen Tiefenhyperthermie liegen die Patienten in einem sogenannten Ringapplikator, in dem ein Wasserbolus und Antennen integriert sind, die hochfrequente elektromagnetische Wellen abstrahlen. Diese Wellen können mittels der separaten Ansteuerung der einzelnen Antennen auf den Tumor fokussiert werden und führen dort zu einer regionalen Erwärmung. Die Behandlungsregion kann gezielt auf therapeutische Temperaturen von 41°C bis 44°C erwärmt werden. Um sowohl die therapeutischen Temperaturen zu erzielen als auch das umliegende Gewebe zu schonen, benötigt man spezielle Applikatoren mit geeigneten Steuerungs- und Kontrollsystemen.